Austausch zum Thema Kompost bei LLH-Fortbildung am 29.10.2026 in Alsfeld
Bei einer Fortbildung zum Pflanzenbau für Beraterinnen und Berater sowie Versuchstechnikerinnen und Versuchstechniker des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) am 29. Oktober 2026 in Alsfeld stand auch der Einsatz von Kompost in der hessischen Landwirtschaft auf dem Programm. Rund 35 Teilnehmende verfolgten die beiden Präsentationen zu diesem Thema und beteiligten sich an einer guten Diskussion.
Dr. Felix Richter stellte zunächst das NÖK Hessen vor. Im Mittelpunkt seines Beitrags stand die Frage, wie der Einsatz von Biogut- und Grüngutkomposten in der hessischen Landwirtschaft unterstützt werden kann. Insbesondere die unterschiedlichen Maßnahmen der Informationsbereitstellung, des Wissenstransfers und der Vernetzung, die das NÖK Hessen seit Anfang 2022 durchführt, standen dabei im Fokus. Das Interesse der Teilnehmenden zeigte, dass das Thema sowohl für die landwirtschaftliche Beratung als auch für das Versuchswesen relevant ist.

Anschließend sprach Ralf Gottschall über „Biogut- und Grüngutkomposte: Qualität und Einfluss auf Humusgehalte und Klimaresilienz von Agrarböden“. Sein Vortrag rückte die Qualität der Komposte und ihre mögliche Bedeutung für Humusgehalte und widerstandsfähige Agrarböden in den Blick. Gerade für die Einordnung des Komposteinsatzes in der Praxis bot dies wichtige Anknüpfungspunkte.
Die beiden Beiträge stießen auf reges Interesse und führten zu einer angeregten fachlichen Diskussion. Der Austausch machte deutlich, wie wichtig es ist, Fragen zur Kompostqualität und zu den Wirkungen im Boden gemeinsam mit Beratung und Versuchswesen zu betrachten. Die Fortbildung bot dafür einen wertvollen Rahmen.
Hier geht es zu den Vorträgen:
| Dr. Felix Richter, Witzenhausen-Institut | Netzwerk der hessischen Landwirtschaft und Kompostwirtschaft |
| Ralf Gottschall, ISA | Biogut- und Grüngutkomposte: Qualität und Einfluss auf Humusgehalte und Klimaresilienz von Agrarböden |